Liebe Stolbergerinnen und Stolberger,
die Stadtverwaltung Stolberg hat heute in einer Pressemitteilung angekündigt, Hundebesitzer auf die ordnungsgemäße Anmeldung und Besteuerung ihrer Hunde hinzuweisen. Nach den bisherigen Planungen sollen die Kontrollen in diesem Bereich künftig verstärkt werden.
Selbstverständlich appelliert auch die AfD an alle Bürgerinnen und Bürger, ihre gesetzlichen Steuerpflichten einzuhalten.
Wir möchten jedoch Ihre Meinung dazu erfahren: Halten Sie es für richtig, dass personelle Kapazitäten der Ordnungsbehörden verstärkt für die Kontrolle der Hundesteuer eingesetzt werden? Oder sollten diese Ressourcen vorrangig für andere Aufgaben, etwa die Bekämpfung von Kriminalität, die Durchsetzung bestehender Gesetze und die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Sauberkeit, verwendet werden?
Die Stadt Stolberg steht vor erheblichen finanziellen Herausforderungen. Verschiedene soziale und kommunale Einrichtungen verursachen hohe Kosten, die letztlich von den Steuerzahlern getragen werden müssen.
Glauben Sie, dass eine intensivere Kontrolle der Hundesteueranmeldungen einen spürbaren Beitrag zur Entlastung des städtischen Haushalts leisten kann?
Zusatzfrage (satirisch gemeint)
Was wäre eigentlich, wenn sich ein Hund im Moment der Kontrolle als Katze identifizieren würde – wäre er dann weiterhin hundesteuerpflichtig?
(Hintergrund dieser Frage ist die Diskussion um das 2024 durch SPD, Grüne, FDP und LINKE eingeführte Selbstbestimmungsgesetz.)
Bitte schildern Sie uns Ihre Meinung!
Quelle (Pressemitteilung der Stadt Stolberg):
Nicht gemeldeter Hund kann teuer werden | Kupferstadt Stolberg